Die Einführung eines neuen Gesetzes zur gleichen Bezahlung ab Juni 2026 ist nicht nur eine formelle Gesetzesänderung, sondern stellt eine wesentliche Verschärfung der Überwachung der Entgeltgerechtigkeit dar. Da die Slowakei seit langem eine der höchsten Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in der EU aufweist, führt der Staat Mechanismen ein, die nicht nur Diskriminierung verbieten, sondern sie auch aktiv aufdecken und finanziell sanktionieren sollen. Die neue Rechtsvorschrift verlagert den Schwerpunkt der Verantwortung direkt auf den Arbeitgeber, wobei Passivität bei der Beseitigung von Lohnunterschieden für Unternehmen liquidationsfähige Folgen haben kann.

Strafen und Sanktionen, die sich aus dem neuen Vergütungsgesetz ergeben

Die Nichteinhaltung der neuen Regeln des Vergütungsgesetzes zahlt sich nicht aus und die Sanktionen werden nach Schweregrad gestaffelt:

Die wichtigsten Termine, die das neue Gesetz über die Vergütung durch Arbeitgeber mit sich bringt

Bis 31. Juli 2026
Einführung einer Lohnstruktur auf der Grundlage objektiver, geschlechtsneutraler Kriterien
Definition von 4 Bewertungsfaktoren: Komplexität, Verantwortung, Anstrengungsaufwand, Arbeitsbedingungen
Soft Skills in die Gehaltsstruktur einbeziehen
Die Stellen korrekt in die Schwierigkeitsgrade der Arbeit einordnen
Rekrutierung – ab 7. Juni 2026
Stellenanzeigen: geschlechtsneutral + Angabe des Einstiegsgehalts oder der Gehaltsspanne
Die Bewerber nicht nach ihrem bisherigen Gehalt zu fragen (gesetzlich verboten)
Priebežne
Einmal im Jahr die Mitarbeiter über ihr Recht auf Informationen zum Arbeitsentgelt informieren
Begründungen für Lohnunterschiede von mehr als 5 % dokumentieren
Berichterstattung (100+ Mitarbeiter)
150+ Mitarbeiter: Bericht an das Arbeitsministerium bis zum 7. Juni 2027
100–149 Mitarbeiter: Bericht an das Arbeitsministerium bis zum 7. Juni 2031